Campervan mieten Fuerteventura: Der komplette Reiseführer mit 7-Tage-Reiseroute
- 5. Juli
- 6 Min. Lesezeit

Fuerteventura ist die Kanarische Insel, die Reisende als letzte entdecken und nie vergessen. Auf den ersten Blick flach, verbirgt sie eine Vielfalt an Landschaften, die wirklich überrascht: Dünen wie die Sahara, türkisfarbene Lagunen, eingeschlossen von Lavagestein, wilde Strände ohne eine Menschenseele, weiße Dörfer im Landesinneren, die in der Zeit eingefroren scheinen.
Der beste Weg, sie wirklich zu sehen, ist ein Campervan mieten in Fuerteventura. Kein Busfahrplan. Kein Flughafentransfer. Kein Gepäck, das man Aufzüge rauf und runter schleppt. Der Van hält an, wo du willst, und fährt weiter, wenn du bereit bist.
Dieser Guide deckt alles ab: wie viel Zeit du brauchst, was du sehen solltest, wo du schläfst und welches Modell du für deine Reise wählen solltest.
Wie viel Zeit braucht man für Fuerteventura im Campervan
Fuerteventura ist die zweitgrößte der Kanarischen Inseln, bleibt aber kompakt. Von Nord nach Süd sind es etwa 100 Kilometer Fahrweg. Theoretisch könnte man die wichtigsten Punkte in 4 Tagen sehen, aber das wäre nicht die richtige Art, es zu tun.
Mit 7 Tagen hast du Zeit, dort anzuhalten, wo die Insel dich überrascht, zu einem Strand zurückzukehren, der dir gefallen hat, und den Abend zu verbringen, ohne auf die Uhr zu schauen. Mit 10 Tagen erkundest du auch das Landesinnere und die Halbinsel Jandía ohne Hast.
Die folgende Reiseroute ist für 7 Nächte konzipiert, mit der Flexibilität, ein paar Tage hinzuzufügen, wenn du das Tempo verlangsamen möchtest.
Campervan mieten Fuerteventura: Die Reiseroute Tag für Tag
Tag 1 und 2: Corralejo und der Norden
Hol dir den Campervan am Flughafen Fuerteventura ab und fahre direkt nach Norden nach Corralejo. Es ist die lebendigste Stadt der Insel, mit einer angenehmen Uferpromenade, gut sortierten Supermärkten und direktem Zugang zum Naturpark der Dünen.
Die Dünen von Corralejo sind der erste visuelle Eindruck, der die Wahrnehmung der Insel verändert. Man erwartet nicht, eine Wüste aus weißem Sand zu finden, die zu einem Meer mit tausend Blautönen abfällt. Komm am späten Nachmittag an, wenn das Licht tief steht und die Dünen lange Schatten werfen. Komm am nächsten Morgen zurück, bevor alle anderen ankommen.
Die Grandes Playas-Strände entlang des östlichen Randes des Naturparks gehören zu den schönsten der Insel. Klares Wasser, flacher Meeresgrund und feiner Sand. Gut zum Schwimmen, perfekt zum Entspannen.
Wo schlafen: Der Campingplatz Las Dunas in Corralejo ist die praktischste Option im Norden. Alternativ sind Stellplätze in der Nähe der Strände des Naturparks mit gesundem Menschenverstand geduldet.
Tag 3: El Cotillo und die Nordwestküste
Von Corralejo fahre westwärts nach El Cotillo. Die Straße durchquert das trockene Innere der Insel, mit den Windmühlen von Villaverde als Satzzeichen in der Landschaft.
El Cotillo ist einer der schönsten Orte auf Fuerteventura. Der alte spanische Wachturm auf der Klippe, die natürlichen Lagunen südlich des Ortes, eingeschlossen von Lavagestein, die langen offenen Strände im Norden. Die Lagunen verdienen eine besondere Erwähnung: Das Wasser ist flach und kristallklar, auch wenn die offene See rau ist, perfekte Tiefe für alle, die keine starken Schwimmer sind.
Die offenen Strände im Norden haben einen völlig anderen Charakter: regelmäßige Wellen und konstanter Wind machen sie zu einem der besten Surf- und Kitesurfspots der Insel. Lokale Schulen nehmen auch Anfänger an, wenn du es ausprobieren möchtest. Wenn das nichts für dich ist, macht dieselbe Atmosphäre den Sonnenuntergang nur noch spektakulärer.
Bleib mindestens eine Nacht hier. Der Sonnenuntergang, wenn die Klippen orangefarben leuchten und die Lagune zum Spiegel wird, ist eines jener Erlebnisse, die dir klarmachen, warum du den Campervan gemietet hast.
Wo schlafen: Bereich südlich von El Cotillo, in der Nähe der Lagunen. Diskretion erforderlich.
Tag 4: Betancuria und das Inselinnere
Die meisten Touristen auf Fuerteventura sehen das Innere nie. Sie fahren vom Flughafen zum Strand und bleiben dort bis zur Abreise. Ihr Fehler ist dein Vorteil.
Betancuria ist die alte Hauptstadt der Insel, gegründet im 15. Jahrhundert und umgeben von gelben, kargen Hügeln, die wie eine nordafrikanische Landschaft aussehen. Es hat das Tempo eines andalusischen Dorfes von vor fünfzig Jahren. Das Museum und die Kolonialkirche sind einen Besuch wert, aber was wirklich beeindruckt, ist die Atmosphäre: sehr wenige Menschen, Stille, ein anderes Licht als an der Küste.
Auf dem Weg nach Betancuria halte an den Miradores de Morro Velosa. Der Panoramablick über die Insel von hier gehört zu den schönsten auf den Kanarischen Inseln.
Am Nachmittag fahre zur Westküste, nach Ajuy. Hier findest du Meereshöhlen, in schwarzes Vulkangestein gegraben, zu Fuß in wenigen Minuten vom Parkplatz erreichbar. Das Wasser ist dunkel und mächtig, die Landschaft dramatisch. Sehr anders als die Strände im Norden.
Wo schlafen: Pájara, ein kleines Dorf im Inneren, hat einen ruhigen Stellplatz. Alternativ zurück zur Küste nach Ajuy.
Tag 5 und 6: Die Südküste und Morro Jable
Von der Westküste fahre nach Süden. Die Halbinsel Jandía erstreckt sich wie eine Landzunge nach Westen mit zwei völlig verschiedenen Seiten: Ost und West.
Die Ostküste hat die längsten Strände Fuerteventuras. Der Playa de Sotavento erstreckt sich kilometerwei mit flachem, niedrigem Wasser bei Ebbe, wo sich natürliche Lagunen bilden. Er ist auch der bekannteste Kitesurfspot der Kanarischen Inseln: Der konstante Wind und der endlose Platz ziehen Fahrer aus ganz Europa an. Wer nicht kitesurft, merkt es kaum bei dieser Strandbreite. Bei Sonnenuntergang ändern sich die Wasserfarben jede Minute.
Morro Jable ist der kleine Ort am Ende der Halbinsel, mit einer langen Uferpromenade und einem ruhigen Hafen. Es ist ein guter Ausgangspunkt für zwei Nächte: Von hier aus kannst du sowohl die Ost- als auch die Westküste der Halbinsel leicht erreichen.
Wo schlafen: Campingplatz in Morro Jable oder Stellplätze entlang der Ostküste.
Tag 7: Cofete, der Strand am Ende der Welt
Cofete verdient einen ganzen Tag und liegt auf der anderen Seite des Berges gegenüber Morro Jable. Um dorthin zu gelangen, fährst du über einen Bergpass auf einer unbefestigten Piste: etwa 15 Kilometer Schotterstraße, langsam aber mit jedem Campervan unter normalen Bedingungen machbar.
Die Belohnung ist ein 12 Kilometer langer Strand, völlig wild, von Vulkanbergen geschützt und vom offenen Atlantik umspült. Keine Sonnenschirme. Keine Strandbars. Keine Läden. Nur der Strand, das Meer und der Wind.
Schwimmen ist in Cofete wegen der starken Strömung nicht möglich, aber darum geht es nicht. Es geht darum, dort zu stehen und zu verstehen, wie eine Landschaft aussieht, die dem Tourismus noch nicht nachgegeben hat.
Zurück nach Morro Jable für die letzte Nacht vor der Rückgabe des Vans am nächsten Tag.
Was man auf Fuerteventura im Campervan nicht verpassen sollte
Die Dünen von Corralejo sind das ikonischste Naturschauspiel der Insel. Besuche sie bei Sonnenauf- oder Sonnenuntergang.
Die Lagunen von El Cotillo sind der ruhigste und schönste Badespot. Perfekt auch für Reisende mit Kindern.
Betancuria ist der einzige Ort auf der Insel, wo man Geschichte spürt. Eine Stunde reicht, aber lass dir Zeit für einen Kaffee auf dem Dorfplatz.
Die Miradores de Morro Velosa bieten den besten Panoramablick der Insel. Fünf Minuten von der Straße entfernt, die die Perspektive auf Fuerteventura verändern.
Cofete ist der abgelegenste und schönste Strand. Es erfordert Mühe, dorthin zu kommen, aber niemand, der dort war, vergisst es.
Wo schlafen beim Campervan mieten in Fuerteventura
Fuerteventura ist eine der entspanntesten Kanarischen Inseln für Campervan-Übernachtungen außerhalb offizieller Campingplätze. Die Insel ist weitläufig, die Touristendichte außerhalb der Hauptzentren ist gering und viele Küstengebiete sind praktisch menschenleer.
Die Grundregeln: keine Strukturen außerhalb des Vans aufbauen, kein Feuer machen, keinen Müll hinterlassen. In geschützten Naturgebieten sind Übernachtungen nicht gestattet. In der Praxis findet man mit Diskretion immer einen geeigneten Platz.
Offizielle Campingplätze: Las Dunas in Corralejo ist der am besten ausgestattete. Im Bereich Jandía gibt es einfachere, aber funktionale Einrichtungen. Alle nehmen Campervans an und bieten Stromanschlüsse.
Welchen Campervan für Fuerteventura wählen
Fuerteventura ist flach und die Straßen sind in gutem Zustand. Es gibt keine praktischen Einschränkungen für kein Modell der vanXcapes-Flotte, einschließlich der Piste nach Cofete, die zwar unbefestigt, aber nicht anspruchsvoll ist.
VW California 6.1 Ocean: die ideale Wahl für Paare, die Wendigkeit und Stil wollen. Passt überall rein, verbraucht wenig und hat alles, was man für eine Woche Unabhängigkeit braucht. Das Aufstelldach fügt eine komfortable Schlafebene und eine einzigartige Perspektive auf die Landschaft hinzu.
VW Grand California 600: für alle, die ein vollständiges Badezimmer und feste Betten ohne Abstriche wollen. Die praktischste Lösung für Familien oder für Reisende mit längeren Aufenthalten.
VW Grand California 600 mit Solar: dasselbe Layout, maximale Autonomie. Fuerteventura ist eine der sonnenreichsten Inseln Europas: Das Solarpanel rechnet sich sofort in Freiheit bei der Wahl des Stellplatzes.
VW KNAUS Van TI Plus 700 LF Platinum: das größte und komfortabelste Modell der Flotte. Festes Inselbett, separates Badezimmer, vollständige Küche, Panoramafenster. Für alle, die sich auch in Cofete wie zu Hause fühlen wollen.
Praktische Tipps für deinen Campervan-Urlaub in Fuerteventura
Wann reisen: Fuerteventura ist das ganze Jahr über gut. Der Sommer ist am wärmsten (30-35 Grad), aber der konstante Wind macht die Hitze erträglich. Frühling und Herbst sind perfekt für alle, die mildere Temperaturen bevorzugen. Der Winter ist ideal für alle, die vor der europäischen Kälte fliehen: 20-22 Grad und fast garantierte Sonne.
Kraftstoff: Diesel auf Fuerteventura kostet etwa 1,00 Euro pro Liter, halb so viel wie in Deutschland oder Österreich. Tank voll beim Ankommen und kein weiterer Gedanke daran.
Supermärkte: Corralejo, Puerto del Rosario und Morro Jable haben gut sortierte Supermärkte. Im Inneren wird die Auswahl kleiner. Größere Einkäufe in den Städten erledigen und in kleineren Orten ergänzen.
Internetverbindung: 4G-Abdeckung ist entlang der gesamten Küste gut. Im Inneren und in Cofete ist das Signal schwach oder nicht vorhanden. Genau richtig so.
Haustiere: alle vanXcapes-Modelle sind haustierfreundlich. Fuerteventura ist eine hundefreundliche Insel: breite Strände, Platz überall und wenig Gedränge außerhalb der Hochsaison.
Bereit für deinen Campervan-Urlaub in Fuerteventura? Entdecke die vanXcapes-Flotte und finde den perfekten Van für deine Reise.
Verfügbarkeit prüfen und buchen: https://www.vanxcapes.com/de/campervans



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